Das Maßhemd
Anspruch
Ihre Wahl ein Maßhemd zu tragen ist nicht nur eine Frage der Paßform, es ist so wie Sie selbst, ein Unikat, geprägt durch ihre Individualität, Selbstdarstellung und dem Bewusstsein, seinen Werten ein eigenes Gesicht gegeben zu haben. Das perfekt geschneiderte Hemd vermittelt dem Träger und seiner Umwelt die selbstverständliche aber eloquente Aussage in der modernen Zeit seine Wünsche umgesetzt zu haben.
Wir erleichtern Ihnen die Auswahl mit 9 vorgestylten Varianten von Freizeit über Business bis hin zum Maßhemd für festliche Anlässe. Wählen Sie Ihre Variante mit Reißverschluß, Bügelleicht, andersfarbigem Vorderteil, Kragen und Manschetten in weiß, vielleicht auch farbig abgesteppt oder farbig abgesetzt. Oder Sie stylen aus den verschiedenen Varianten Ihren persönlichen Favoriten. Sie wählen aus ca. 150 verschiedenen Stoffmustern, von Baumwolle bis zu reiner Seide das für Sie Passende heraus. Weiterhin stehen Ihnen 20 Kragen-, 10 Leisten-, 7 Rücken-, 12 Manschetten- sowie 9 Taschenformen zur Auswahl. Das Monogramm mit Ihren Initialen können Sie an verschiedenen Stellen platzieren. Auf Wunsch statten wir Ihren Kragen in 4 Festigkeiten von weich über klassisch bis fest aus.
Sie möchten Ihr Maßhemd passend für Büro, Freizeit oder festlichem Anlass - wir beraten Sie gern.
Wir lassen Ihr Maßhemd in der Regel innerhalb von 15 Werktagen, in verschiedenen Preiskategorien ab 65,00 Euro entstehen.
Vereinbaren Sie am Besten noch heute einen Termin.
Bügelfrei...?
Bügelfreie Oberhemden gehören zu den beliebtesten Geschenken von Ehefrauen an ihre bessere Hälfte. Wer hofft, das Bügeleisen in diesem Fall in den Schrank stellen zu können, dürfte um eine Enttäuschung reicher werden. In der Regel bedeutet "bügelfrei" noch lange nicht, dass ein Hemd nach der Wäsche wie gebügelt aussieht, warnen Fachleute. Es komme immer auf den Maßstab des Trägers an.
"Bügelfrei" sei zwar eine klare Aussage, in der Praxis sei aber allen bekannt, dass man nachbügeln muss. Das haben Befragungen der Zeitschrift "test" (Ausgabe 11/2006) ergeben. Nach Ansicht der Tester ist das eine "Irreführung" der Verbraucher. Denn an sich sollten Hersteller Hemden nur als "bügelleicht" auszeichnen - "bügelfrei" verkaufe sich aber besser, und beide Begriffe würden letztlich benutzt.
Wer die Arbeitserleichterung beim Bügeln will, muss auf reine Naturfasern verzichten, denn künstliche Materialien wie Polyester sind deutlich pflegeleichter. Baumwollfasern quillen beim Waschen auf. Dieses Quellverhalten versucht man durch eine Hochveredelung zu eliminieren.
In aufwendigen Verfahren wird der Stoff dabei mit Chemikalien imprägniert - entweder per Trocken- oder mittels Feuchtvernetzung. Das Ergebnis der Behandlung, deren Rückstände beim ersten Waschen verschwinden, ist ein "bügelarmes" Gewebe: "Bügelfrei ist der falsche Ausdruck", sagt auch der Wissenschaftler - für ein perfektes Ergebnis muss immer per Hand nachgebügelt werden.
Dass der Griff zum Bügeleisen mit dem Kauf eines bügelfreien Hemdes nicht zwangsläufig der Vergangenheit angehört, räumen auch die Hersteller ein. Gerade die Nähte und Säume eines Hemdes kräuselten sich beim Waschen. Für einen perfekten Look sollte man da schon mal drüber bügeln. Bei einem Freizeithemd, wo der Look nicht unbedingt perfekt sein muss, kann man das Hemd dennoch als "bügelfrei" etikettieren.
Für das Nachbügeln eines "bügelleichten" Hemdes ist ein Aufwand von maximal zehn Minuten notwendig. Bei einem "bügelfreien" Hemd reichten dagegen schon drei bis vier Minuten. Und wer möglichst wenig bügeln will, sollte genau auf die Pflegeanleitungen der Hersteller achten. Dabei gibt es allerdings nach Angaben der Stiftung Warentest keine einheitlichen Vorgaben - und es kann daher sehr zeitintensiv sein, alle Pflegetipps zu befolgen.
So bleibt das komplett bügelfreie Hemd wohl auf absehbare Zeit eine Utopie. Zwar arbeiten die Anbieter nach eigenem Bekunden weiter daran, den Knitter nach dem Waschen in die Geschichtsbücher zu verbannen. Mit Chemie zum Beispiel ist die Lösung aber wohl nicht herbei zu führen. Zu viel Imprägnierung geht zu Lasten des Tragekomforts.
Der Kragen
...ist eigentlich nur ein modisches Detail unter vielen. Schenkt man Modeexperten Glauben, kann das kleine Stück Stoff am Hals jedoch über Top oder Flop entscheiden - über "zugeknöpft" oder "perfekt angezogen".
Richtig eingesetzt können Hemdkragen dem Männeroutfit den letzten Schliff geben – oder im schlimmsten Fall die modische Katastrophe perfekt machen.
Wichtig ist zum einen die Frage, wie weit die Kragenenden voneinander entfernt stehen beziehungsweise wie weit sie zurückgeschnitten sind. Zum anderen spielt die Höhe des Kragens eine Rolle, die bestimmt, wie viel vom Hals bedeckt wird. Je höher der sogenannte Kragensteg, desto förmlicher wirkt das Outfit. Mit einem Blick auf die Stellung der Enden lassen sich auch die beiden hierzulande wichtigsten Formen unterscheiden: der Kent- und der Haifischkragen. Sind beim Kent die Enden mehr oder weniger spitz und bilden zusammen mit dem Krawattenknoten in etwa ein gleichschenkliges Dreieck, zeichnet sich der Haifischkragen - oft kurz Hai und im Englischen Cut-Away-Collar genannt - durch weit zurückgeschnittene Enden aus.
Die weit zurückgeschnittenen Enden vermitteln Offenheit, ein Kentkragen mit seinen eng beieinander liegenden Enden wirke dagegen häufig zugeknöpft.
Was die Höhe betrifft sollte der Kinnbereich bis zum Adamsapfel aus dem Hemd herausschauen. Allerdings lässt sich sich mit einem vergleichsweise hohen Kragensteg auch eine gewisse Eleganz ausstrahlen. Man sollte jedoch tunlichst darauf achten, dass die Proportionen stimmen. Bei einem kurzen Hals sollte man einen Kragen tragen, der mehr davon freilässt.
Allein die dritte wichtige Kragenform - der Button-Down mit den Knöpfchen an den Enden - sollte dem Freizeitoutfit vorbehalten bleiben. In den USA war das ursprünglich ein Businesshemd, aber in Europa gilt es eher als sportlich. Aber ist ein Mann mit einem Button-Down, dessen Enden sich idealerweise leicht nach außen wölben, derzeit modisch auf der Höhe? Darüber sind sich die Experten uneins.
Was - abgesehen vom Sakko – darf über dem Hemd getragen werden? Hierfür gibt es im Moment dagegen vor allem eine Antwort: ein vergleichsweise enger Pullover mit V-Ausschnitt, etwa bis zum dritten Knopf. Ob die Kragenenden aus dem Ausschnitt "herausschauen", bestimmen die Größe des Kragens und der eigene Geschmack. Über die Schulterteile des Sakkos werden sie aber besser nicht geschlagen.
Ob das T-Shirt unter dem Hemd hervorblitzen darf, ist Geschmackssache. Es wirkt eher verkrampft, einen Knopf zu viel zuzumachen, nur damit man das T-Shirt nicht sieht. Schon eher empfiehlt es sich da, ein Unterhemd zu tragen, zwei Hemdknöpfe zu öffnen und ein wenig Haut zu zeigen.
Wichtiger Hinweis
Unsere Hemdenstoffe sind sorgfältig ausgewählt. Die Einzelanfertigung erfogt nach den uns angegebenen Maßen. Bitte berücksichtigen Sie, daß textile Materialien elastisch sind, und deshalb eine eventuelle Maßabweichung bis 2 % in der Toleranz liegen.
Ein generelles Umtauschrecht kann aufgrund der auftragsbezogenen Einzelanfertigung nicht eingeräumt werden.
Sollte uns ein Fehler unterlaufen sein, und eine Lieferung nicht ihrem Auftrag ensprechen, werden wir eine Lösung zu Ihrer Zufriedenheit finden.
Stoffauswahl
Um zu unserer Stoffauswahl zu gelangen müssen Sie sich registrieren. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

