Desscode FAQ
Schwarz und Weiß ist der härteste denkbare Kontrast. Das wirkt ganz anders als eine Mischung von Grautönen. Und signalisiert, so die Regel, höchste Kompetenz.
Die Deutschen tragen gern zu weit gescnittene Sakkos, anders als Italiener und Engländer ...
Zudem sollte man zuallererst auf die Schuhe zu achten. Hierbei kommt es besonders auf Hochwertigkeit an. Wenn der Mann einen teuren Anzug trägt und dazu billige Schuhe anhat, ist das ganze Bild im Eimer. Der Schuh soll zwar nicht im Blickpunkt stehen, also kein heller Schuh zum dunklen Anzug, aber das Schuhwerk legt die Klasse fest. Also: eher einen teureren Schuh zum günstigeren Anzug tragen als umgekehrt. Wenn es nicht gerade ein hochoffizieller Anlass ist, kann man auch einen braunen Schuh zum dunkelblauen Anzug anziehen. Allerdings sollte das Braun nicht zu hell sein. Ein brauner Schuh wirkt immer etwas sportlicher und rustikaler als ein schwarzer.
Das Sakko ist in Deutschland Ersatz für Handtaschen, da muss alles rein, vom Schlüsselbund bis zur Brieftasche. Dann die Krawatte sie ist ein berühmtes Thema. Da werden oft viele Fehler gemacht z.B. bei der Wahl der Farben sowie des Musters. Oft sieht man grelle Krawatten in knalligen Farben wie Rot und Gelb. Bei den Mustern gilt: Bitte keine gegenständlichen Motive, seien es nun Bären oder Affen, Pauken oder Trompeten.
Da kommt der Unterschied zwischen Modernität und Mode ins Spiel. Modisch wäre es, wenn man das anziehen würde, was gerade auf den Laufstegen gezeigt wird. Modernität dagegen heißt, dem Zeitgeist zu folgen. Und das spielt sich in Details ab, etwa darin, ob man einen Zweiknopf- oder ein Dreiknopfsakko, ob man breite oder schmale Schultern trägt.
Empfehlenswert wäre der klassische Dreiknopf-Einreiher für den konservativen Typ und das Zweiknopfsakko für den modisch Interessierten. Im Übrigen sollte man bei der Schulterpolsterung die schmalere Variante wählen - sie sieht einfach besser aus. Im klassischen Business-Outfit darf man nie die Extreme bedienen, also nie eine Mode bis zur Grenze ausreizen.
Stilbruch gehört zum guten Stil. Man kann seine Persönlichkeit ausdrücken, indem man nicht alles mitmacht, was Institute oder Modefirmen vorgeben. Also etwa ein T-Shirt statt des Oberhemdes unter dem Nadelstreifanzug tragen oder sich mit einem bunten Einstecktuch schmücken und auf die Krawatte beim Business-Outfit verzichten.
Neuerungen: 15 Tipps, worauf man achten muss.
Wenn ich niese, entschuldige ich mich, statt dass ein Anderer "Gesundheit" wünscht.
Nicht mehr grundsätzlich die Frauen, sondern der oder die Ranghöchste hat Vorrang (an der Tür, bei der Begrüßung etc.).
Im Taxi sitzt der Ranghöchste mit dem ranghöchsten Kunden hinten.
Man trägt wieder Smoking und Abendanzug bzw. Abendkleid und Hochsteckfrisur.
Wenn ich eine Anfrage nicht sofort lösen kann, sende ich einen Zwischenbescheid (per Mail oder Telefon).
Höfliches und verbindliches Verhalten ist allgemein wieder "in", Unaufmerksamkeit wird im Geschäftsleben bestraft.
Krawatte beim Essen über die Schulter nach hinten schlagen,
Hände (bei der Begrüßung) in den Hosentaschen lassen Humorlosigkeit, Unfähigkeit zur Selbstironie (vor allem bei Missgeschicken),
Wenn ein Fauxpas passiert ist, überfürsorglich sein,
Sich am Missgeschick des Anderen aus Mitgefühl lange aufhalten,
Aus Sorge um das eigene Image einen Anderen nicht schützen,
Unaufgefordert etwas aus der Schreibtischschublade eines Kollegen nehmen,
Sich am Buffet vordrängeln,
sich nicht mit Namen vorstellen